Land Hessen fördert mit 500.000 Euro

Pioneer Park Hanau

Im Pioneer Park Hanau können an "Mobilitätsstationen" sowohl E-Autos als auch E-Räder ausgeliehen und geladen werden. Damit das reibungslos funktioniert, regeln sogenannte "Controller" die Ladevorgänge jeder Station. Sie verteilen die zur Verfügung stehende Leistung sinnvoll auf die angeschlossenen Fahrzeuge.

Das Neue im PPH ist nun, dass ALLE Mobilitätsstationen ZUSAMMEN über ein übergeordnetes Lademanagement angesteuert werden. Das bedeutet: für alle Ladevorgänge im gesamten Quartier steht eine bestimmte Menge an Leistung zur Verfügung, die unter allen Mobilitätsstationen - je nach momentaner Nutzung - immer wieder neu verteilt werden muss.

Interessant ist das für

  • Quartiersplaner: Emobilität kann so als Gesamtpaket kalkuliert werden.
  • Netzbetreiber: Stromverbraucher können netzdienlich eingesetzt werden.

"Für diese komplexe Quartierslösung gibt es keine Praxisbeispiele", so Piet Gömpel, CONNECT Projektentwickler. "Wir liefern hier nicht weniger als einen 'Proof of Concept'." Das ist auch einer der Gründe, warum das Land Hessen das Verbundvorhaben der LEG Hessen Hanau GmbH und GP JOULE CONNECT mit 500.000 Euro fördere. "Zusammen mit The Mobility House, deren Controller über die notwendige OpenADR-Schnittstelle verfügen, sind wir sehr gut aufgestellt."

Eine Anbindung aller weiteren, privaten Ladestationen und Wallboxen, die im Quartier entstehen sollen, wird bereits mitgedacht.

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