Red Bull Storm Chase.

Unser Testimonial Leon Jamaer belegt den 3. Platz.

Der australische Windsurfer Jaeger Stone gewinnt den Red Bull Storm Chase: Sturm mit bis zu 131 km/h sowie 8 Meter hohe Wellen an der irischen Küste! Die Deutschen Philip Köster und Leon Jamaer landen auf den Plätzen zwei und drei!

12. März 2019 – Acht Weltklasse-Windsurfer aus der ganzen Welt trotzten heute beim Red Bull Storm Chase Wind und Wellen, als die mächtige Kraft eines nordatlantischen Sturms auf die Strände im Nordwesten Irlands traf. Nach drei Jahren des Wartens auf einen solchen Sturm trauten die Crew und die Teilnehmer des härtesten Windsurf-Contests des Planeten kaum ihren Augen, als sie die Bedingungen sahen.

Die Siegertrophäe schnappte sich schließlich der Australier Jaeger Stone, der noch nie zuvor in solch kalten Bedingungen gesurft war. „Es war absolut verrückt, bei diesen Verhältnissen einen Wettkampf abzuhalten“, sagte der 28-Jährige. „Die Wellen waren massiv und es war eiskalt. Es ist unwirklich, diesen Contest gewonnen zu haben. Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich versuche immer noch, meine Hände aufzuwärmen!“ Die Deutschen Philip Köster und Leon Jamaer belegten die Plätze zwei und drei.

Nach dem Warm-up am Samstag und einem ersten Wettkampftag am Sonntag warteten alle auf den „Big Tuesday“, an dem Wind und Wellen ihre stärkste Kraft erreichen sollten. Bei der Fahrt über den Hügel vor dem Magheroarty Beach wirkte alles noch ruhig – aber als die Ebbe und der Wind einsetzten, drehten die Bedingungen schnell auf. Nachdem die Safety-Crews im Helikopter und auf den Jetskis bereit waren, fiel der Startschuss.

Die acht Teilnehmer absolvierten bei eisigen 8 Grad Celsius in Paaren ihre 20-minütigen Heats. Die Judges beurteilten vom Riff aus die Action, während Wind und Wellen im Laufe des Tages immer stärker wurden – eine unglaubliche Leinwand für atemberaubende Wellenritte und eindrucksvolle Sprünge mit artistischen Tricks!

Die ersten zwei Runden des Contests fanden am Riff statt, wo sich die Teilnehmer auf Waverides konzentrierten. Als die Wellen höher wurden und die Windrichtung wechselte, zogen die Teilnehmer zum Beachbreak um. Dort fand eine letzte Runde mit kurzen Heats statt – bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 131 km/h.

Zu Beginn des Tages führten Philip Köster, Jaeger Stone, Leon Jamaer und Thomas Traversa (FRA) die Rangfolge an. Aber durch die neue Wind- und Wellensituation war plötzlich wieder alles offen. Zu den Höhepunkten des Tages gehörten ein fast gelandeter Double Push-Loop von Ricardo Campello (VEN), ein unglaublicher Air Taka von Philip Köster und mehrere gewaltige Aerials von Thomas Traversa, der den letzten Red Bull Storm Chase gewonnen hatte. Aber keiner von ihnen sammelte genug Punkte, um Jaeger Stone den Sieg noch streitig machen zu können. Seine soliden Waverides und Sprünge sowie der Bonus, die höchste Welle geritten zu haben, machten den Australier unschlagbar.

Sportdirektor Klaas Voget resümierte: „Von allen Storm Chases war dies die schwierigste. Die Bedingungen waren radikal und es war eiskalt. Die Temperaturen lagen teilweise bei nur 5 Grad. Ich hätte nie erwartet, dass wir bei dieser Kälte solche Leistungen sehen. Das war beeindruckend. Außerdem waren viele der Jungs noch nie bei so viel Wind gesurft.“

Die Siegerehrung fand direkt am Strand bei immer noch starkem Wind und Regen statt. Die Teilnehmer und die Veranstalter dankten der einheimischen Safety- und Support-Crew sowie der Gemeinde Magheroarty für ihre Unterstützung beim härtesten Windsurf-Contest der Welt.

Wichtigste Fakten:

  • Der härteste Windsurf-Contest der Welt fand am Magheroarty Beach im Nordwesten Irlands statt.
  • Die Windböen erreichten bis zu 131 km/h und die Wellen bis zu 10 Meter Höhe, als sie auf die Küste trafen.
  • Die acht Weltklasse-Windsurfer wurden nach ihren Sprüngen, den Wellenritten und der Ausführung ihrer Tricks bewertet.

Resultate:

  • 1. Platz: Jaeger Stone (AUS)
  • 2. Platz: Philip Köster (GER)
  • 3. Platz: Leon Jamaer (GER)
  • 4. Platz: Robby Swift (USA)

Quelle: Red Bull Storm Chase

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